Ingeniums Chronik
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Phönix aus der Asche

Wohlan denn; hiermit ist mein weblog offiziell ,,eröffnet", jedoch ohne Konfetti und Luftballons. Erstmal muss ich den einzigen Menschen rügen, dem ich bereits den Link zu meinem Blog geschickt habe: Ich habe ausdrücklich gesagt, dass hier noch eine Baustelle ist und hier kein Zutritt ist. Doch laut Myblog waren hier schon mehr Besucher.Schäm dich, schäm dich.

Weiteres: Ich will meinen Weblog dazu benutzen, meine Texte und weiteres an die Öffentlichkeit zu bringen, da ich keine HP besitze. Ich werde daher regelmäßig einen Text von mir reinstellen, vielleicht auch einen Fortsetzungsroman, Gedicht, Song oder eine Liste von Zitaten; muss ich alles noch sehen. jedenfalls wäre es nett, wenn ich viele
Kritik oder wenigsten geheuchelte Kommentare bekäme ^^

18.10.06 14:32


Gewissenskonflikt

Mein erster veröffentlichter Text; ich bitte um Kritik^^



Der heutige Tag in der Penne gab mir seit langer Zeit mal wieder einen halbwegs nennenswerten Ansporn, mich an meinen PC zu setzen und diesen Schund zu verfassen, anstatt für die Morgenanstehende PGW-Arbeit  zu lernen.

Wir behandelten im nicht unbedingt zu verachtenden Fach Ethik das neu anstehende Thema ,,Gewissen“… Unser werter Herr Lehrer, Herr Winkelhake erteilte uns den Arbeitsauftrag, folgende Situation auf eine eventuell sich meldende Stimme des Gewissens zu überprüfen: Wir betreten den Supermarkt um die Ecke und holen uns eine Tafel Schokolade. Ja, in der Tat, der Engel auf meiner Schulter flatterte heftig. Denn wenn man bedenkt, dass um diese Schokolade über die Jahre hinweg mit der selben unglücklichen lila eingefärbten Kuh geworben wurde, die nun wahrscheinlich nun als verstörter, rampenlichtsüchtiger Möchtegernstar an der nächsten Staffel des Dschungelcamps  teilnehmen wird, dreht sich einem doch der Magen um, oder?

Doch wäre dieser Gewissenskonflikt schon nicht genug, geht die Geschichte auch noch weiter: Wir gehen mit der Schokolade auch noch zur Kasse und bezahlen sie! Das Engelchen auf meiner Schulter hebt vor lauter Flügelschlagen ab und erzeugt einen Sturm, der den Darmwinden eines Bohnen essenden  Helmut Kohl die Ehre gemacht hätte . Zu Recht, wie ich sagen muss! Wie konnte ich nur der Menschheit diese Schmacht antun und nur daran denken, einem Supermarkt eines großen, profitgeilen  Konzerns, der lügt und betrügt, nur um an die Kohle eines jeden humanoiden Wesens  heranzukommen, auch noch Geld in den Hintern zu schieben? Manchmal wundere ich mich über mich selbst.

Nun kommt der Teil, auf den unser Lehrer mir unverständlicherweise den größten Wert gelegt hat: Wir bezahlen (ja, das tut weh!) mit einem 5 Euroschein. Die in der Evolution anscheinend zurückgebliebene Kassiererin hält unseren Mickerling jedoch für einen Zwanziger und gedenkt auch, entsprechend Wechselgeld herauszugeben. Dieses erhalte ich nun und zähle nach; dabei fällt einem Mathematischen Künstler wie mir natürlich sofort auf, dass es sich nicht um die drei fünfzig handelt, die ich zurückzubekommen glaubte. Das Engelchen auf meiner Schulter hat es sich in seinem Schlafsack bequem gemacht, war sich jedoch nicht zu schade, ein ,,na und?“ Schild ans Kopfende zu stellen.

Ja, warum soll ich jetzt Gewissensbisse bekommen? Die Kassiererin, die ihren verhassten Job jetzt schon seit  zehn Jahren macht, jeden Handgriff kennt, jeden Kunden nur unfreundlich anschnauzt und sich ihr Gehalt so oft aufbessert wie möglich, indem sie die zahlende Kundschaft bescheißt, hat sich geirrt! Und ich bekomme mehr wieder raus als ich bezahlt habe! Das ist ja wie Weihnachten! Ich gehe freudestrahlend aus dem Supermarkt und betrachte meine Beute. Mehr als fünfzehn Euro befinden sich in der einen, eine Tafel Milkaschokolade in der anderen Hand . Da erwacht mein Engelchen, greift nach seinem ,,na und?“ Schild und schlägt es mir um die Ohren. Die Schuldgefühle lodern in mir auf. Ich werde der Hölle nicht entkommen, wenn ich diese Missetat nicht sofort korrigiere. Ich spanne meine Muskeln an und schleudere die Milkaschokolade von dannen. Mein Gewissen ist rein. Noch besser wäre es natürlich gewesen, wenn ich sie umgetauscht und die Kassiererin noch mal verarscht hätte, doch in einem Supermarkt ist dies leider nicht möglich. Noch ein Grund, um Konzerne zu hassen. Ich verspüre das Bedürfnis, einen vernichtenden Artikel über Konzerne zu schreiben, jedoch überzeugt mich diesmal der Teufel mit dem Argument, dass ich jetzt lieber mein frisch verdientes Geld ausgeben sollte. Das Engelchen sieht das ein.  

Johannes Nehren April 2006

18.10.06 14:37


Waaah !

Klar herrscht ein allgemeiner Groll gegen Pc´s , der beinahe zum Trend verkommt wie der Hass auf Amerika; deshalb möchte ich ein paar Argumente der Gegenseite mit berücksichtigen:

-Sicher, PC´s sind Wunderwerke der Technik, so kompliziert ausgetüftelt, dass die reine Erfindung eines Computers an ein Wunder grenzt.

-Ja, viele Besitzer behandeln ihre Computer wie den größten Müll. Kein Wunder also, wenn dieser dann beschließt seinen Dienst zu verweigern.

-Natürlich, Computer basieren auf Logik; darum gibt es auf jeden aufgetretenen Fehler auch eine Expertenlösung, die ihn beheben wird, da ein PC ja keine Individualität entwickelt und sich keine eigenen Fehler ausdenken kann.

Leider besteht die harte Realität aus folgenden Stichpunkten:

-Auch Wunderwerke der Technick sollten funktionieren, ansonsten macht ihr Dasein genau so wenig Sinn wie ein Tempomat ohne Mensch am Steuer.

-Oft muss man den Computer wie Müll behandeln, da er eine andere Sprache nicht versteht. Oft wird man zum Herunterfahren des Rechners per Knopfdruck gezwungen, da auf dem Bildschirm genauso viele friedliche Prozesse ablaufen wie im japanischen Parlament.

-Um diese Logik zu durchschauen MUSS man ein Experte sein. Kein Laie wird je ein ernsthaftes Problem auf dem Computer lösen können, ohne Hilfe von weitergebildeten Menschen einzuholen. Doch sind Computer nicht für den Normalverbraucher gedacht? Warum straft man ihn dann mit 20 Fehlermeldungen am Tag?

So, das wollte ich gerne mal ablassen. Zum Schluss ein Witz, der mir persönlich sehr gut gefallen hat; allerdings weiß ich nicht genau, ob ich ihn noch korrekt in Erinnerung habe.

Bill Gates kommt nach seinem tragischen Ableben in den Himmel (weshalb auch immer) und sieht dort überall Uhren, mit Zeigern die sich verschieden schnell drehen. ,,Was zeigen die Uhren an?" fragt er einen Engel. Der antwortet: ,,Jede Uhr stellt ein Betriebssystem dar, und bei jeder Fehlermeldung dreht sich der Zeiger einmal". Bill Gates besieht sich die Uhren. ,,Und wo ist die Uhr für Windows?" fragt er. Der Engel: ,,Ach, den benutzen sie in der Hölle als Ventilator".

 

 

 

 

23.10.06 21:12





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