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Worte

Wir bilden sie
Sie bilden uns neu.

Sie haben keine Körper.
Sie bewegen sie in großer Zahl.

Ein Jemand spricht sie aus.
Tausend Niemands werden sie hören.

Einer wird sie verstehen.
Der Jemand.

Doch jeder malt sie selber,
wie sie ihn gemalt haben.

Flüstert der Jemand oder ist der Niemand ein schlechter Maler?


Ein Blick sagt mehr als tausend Worte-
doch nur wenn diese schlecht gewählt sind.

-von mir

8.4.07 19:11


Sience of Silence

Dieses Lied ist zwar nicht von mir, sondern von Richard Ashcroft, doch so wunderschön, dass ich die Lyrics nicht für mich behalten kann. Es ist eines seiner schönsten Lieder, wenn nicht gar das Schönste auf der Welt- vom schönsten Künstler.

We are on a rock, spinning silently
But I'm safe when you're here with me
These questions I'm asking, they've been haunting me
I need some security, can't you see?
Her love was like a fountain rushing and pouring down
The darkness is putting out the light in me
She's a well to be dug, she's a university
A cosmic library - wait and see

We are on a rock, spinning silently
Won't you get close to me
We are on a rock, spinning in infinity
Won't you get close to me

Is it my genes that have made me?
Is it the things I took, is it the things I said
Does karma rule?
Well if there's a God well can you hear me now?
I am crying out, hoping you know
And in my baby's arms I need no faith
I need no words to define myself
And when I'm holding you, light rushing through
I wanna make it now, safe and straight

We are on a rock, spinning silently
Baby get a hold of me
We are on a rock, spinning in infinity
Baby consoling me

Oh I don't know when the fear's going to end
I don't know if my prayers are received - the ones I send
(We are on a rock, spinning silently)
I can't live in pain and fear
(We are on a rock, spinning in infinity)
Oh I see so much joy and it makes me scared
(We are on a rock, spinning silently)
Oh I don't know if my prayers are received, until the end
(We are on a rock, spinning in infinity)
Oh I guess it ain't offet for you to pray for peace
Oh baby I don't know where I'm going
All I know is that I need you as a friend

8.4.07 19:41


17 Jahre

Mein Geburtstag ist nun längst passè, die Feier wegen Krankheit und wenig mobilen Gästen ausgefallen... und nun sitze ich hier, im Zauber von Sience of Silence, und besehe meine Lage.

Zu den Tatsachen: Siebzehn ist das letzte Jahr vor der vollständigen Strafmündigkeit, das heißt ich kann es mir noch erlauben die neuen blauen Wagen von innen anzusehen. Außerdem bin ich, biologisch gesehen, auf dem Höhepunkt meiner Potenz- was mich zur Zeit jedoch eher weniger beschäftigt.

Viel mehr habe ich es geschafft, meiner Rastlosigkeit eine Pause zu gönnen. Das meiste was ich bis siebzehn tun wollte ist getan, ich kann im Jetzt neue Wege einschlagen. Ich habe begonnen Gitarre zu spielen, was die Seele erwärmen kann. Es ist ein unfassbares gefühl Musik zu machen- jedoch habe ich das vor der Gitarre nie bemerkt. Ich denke darüber nach mich auch noch dem Klavier zu widmen- doch das hat Zeit. Erstmal bin ich froh, hier sitzen zu können, neue Worte zu verfassen und einen neuen MP3-Player zu haben. Es Lebe die Lyrik, es lebe die Musik, es lebe mein Weblog!

8.4.07 20:19


17 Songs

Wenn es etwas gibt, was mein Gemüt erschwert, dann sind es angebrochene Tage. Man schläft zu lange, kommt nicht aus dem Bett, erkennt dass das geküsste Mädchen aus dem Traum letzte Nacht nur der Stofflöwe Sebastian war und verfasst aus Frust in seinem Weblog Sätze die Thomas Mann ebenbürtig sind (nicht qualitativ; nur genauso lang). Es gibt nur wenige Möglichkeiten, diesen Tag noch zu retten, und eine davon ist: Bier. Wenn es einen heiligen Gral gibt, dann ist er gefüllt von diesem Gebräu aus Hopfen und Mals. Klar, Bier macht hässlich, dumm und kann im Übermaß töten; doch ein gutes Buch, Vogelgezwitscher und Gerstensaft vermag jeden Tag zu retten.

Das Buch von welchem hier die Rede ist: 31 Songs von Nick Hornby. Der Brite schreibt über seine einunddreißig liebsten Popsongs; wobei mit Pop hier jegliche Form kommerzieller Musik gemeint ist, also auch Soul, Rock Raggea und alles andere, was auf meinem MP3-Player gespeichert ist. Der ,,Schund“ also. Hornby beschreibt seine ganz persönliche Verbundenheit zu Songs, die ihn berührt und nie wieder losgelassen haben. Diese teilweise nostalgische Reise erweist sich als sehr interessant, obwohl mir die meisten Musiker vollkommen unbekannt sind. Bruce Springsteen, The Beatles, Nelly Furtado, Led Zeppelin, Bob Dylan- diese Interpreten sind mir noch geläufig. Doch ein großer Anteil der Namen befindet sich nicht in meinem Gedächtnis; ich werde bei meinem Bruder nachfragen müssen. Was jetzt aber weniger ausschlaggebend ist, sondern: Die Idee der 31 Songs gefiel mir so sehr, dass ich auch eine derartige Liste in meinem Blog erscheinen lassen werde. Hierbei geht es nicht um die besten Songs der Welt, auch nicht um meiner Meinung nach gelungensten Songs die ich kenne. Nein, einfach nur Songs die mein Leben begleiteten und es bereichert haben. Ganz egal, was ein Musikkritiker von ihnen halten wird. Da ich siebzehn Jahre alt bin, halte ich die 17 für eine gute Anzahl an Stücken. Dies hat keinerlei chronologische Hintergründe.

9.4.07 21:33


1. Song: Dream Theater – Another Day

Den ersten Eintrag widme ich einem sehr schönen Song von einer wahnsinnigen Kombo. Den unumstrittenen Königen des progressiven Metals: Dream Theater. Abgesehen davon, dass die Musikstudenten aus New York auf ihren Instrumenten Virtuosen sind und musikalisch für die Mehrzahl der konkurrierenden Bands unerreichbar sind, war der Song sehr wichtig für mich: Es ist der zweite und meiner Meinung nach beste Track des zweiten Albums Dream Theaters, Images and Words. Und dieses Album war die erste Platte, die ich von meinem Geld bezahlt und in meiner Anlage angehört habe. Vorher war ich musikalisch eher kommerziell ausgerichtet gewesen; ich hörte das was im Radio lief, denn mehr kannte ich nicht. Ich kannte die Band von meinem ehemaligen besten Freund- dem damals wahrscheinlich einzigen Gleichgesinnten, was die Liebe zu Dream Theater anging. Der erste Schritt zum Individualismus. Auch wenn ich dem Progressive Metal eher den Rücken zugewandt und nur noch selten ihre CDs höre, bleiben Dream Theater eine meiner Lieblingsbands; und ihr Poster an meiner Wand. Ich habe auch noch ein T-Shirt von ihnen, was mir jedoch allmählich zu klein ist und über dessen derzeitigen Aufenthaltsort ich mir nicht im Klaren bin.

 

9.4.07 21:34


2. Song: Coldplay – Everythings not lost

Coldplay dürfte den meisten wohl bekannt sein. Doch ihr wahrscheinlich neben ,,Fix you“ traurigster Titel ist glaube ich nie als Single oder im Radio erschienen- ein wahres Kleinod. Ich hörte ihn nach meiner Trennung von meiner Freundin vor etwas über einem Jahr. Ich will nicht sagen dass der Song das Auffangbecken für mich und meine Tränen war; eher eine der Stromschnellen. Doch er machte eine Szene aus meinem Leben Filmreif. Meine (Ex)Freundin verließ meine Wohnung. Ich stand vor der geschlossenen Tür- dann hämmerte ich meinen Kopf ein paar Mal dagegen. Ich ging in mein Zimmer, setzte mich auf den Rand meines Sofas- und zerriss zu eben diesem Lied eine Rose und ein Foto meiner verflossenen Liebe. Es war eine einverständliche Trennung, und doch nahm sie uns beide sehr mit. Da ich inzwischen darüber hinweg bin kann ich den Song wieder hören, und muss feststellen, dass er auch ohne einen traurigen Hintergrund zauberhaft klingt. Coldplay ist nach wie vor eine meiner geschätzten Bands, und vor allem ihr erstes Album verdient Anerkennung. Denn dort ist dieser Song drauf.

9.4.07 21:35


Physik

Ich befinde mich gegenwertig im Physikunterricht und schreibe diesen Beitrag, was auf die Produktivität dieser Stunden schließen lässt. Sie hält sich in Grenzen. Neben mir Mitstreiter und Roguette-Ofenkäse-Fetischist Finn Gidion. Gleich werden wir beginnen im Kunstunterricht einen Film zu drehen; veröffentlichte Filmszenen könnten folgen.

Ich halt euch auf dem Laufenden.

10.4.07 12:21


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